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.. bei iihm ..

Bei ihm f?hle ich mich wohl und geborgen.
Sobald ich bei ihm bin geht es mir gut.
Sobald ich sein Lachen h?re bin ich gl?cklich.
Sobald seine Augen mich suchen vergesse ich die ganze Welt um mich herum.
Nur in seinen Armen f?hle ich mich in Sicherheit.
F?r mich gibt es nur ihn und sonst keinen.
2.12.10 23:08


.. Spiegel ..

Ich stehe vor ihr.
Sehe ihr m?des Gesicht.
Sehe den Schmerz.
Die Verzweiflung in ihren Augen.
Ich schaue sie an.
Ignoriere ihr stummes Flehen.
Ich hasse sie !!!
Ich schreie sie an.
Wie h?sslich sie doch ist.
Soll sie verrecken.
Mich in Ruhe lassen.
Ihr dauernder Kummer nervt mich.
Er intressiert mich nicht!!!
Ihr ekliger, fetter, mit Narben ?bersehter K?rper,
widert mich an.
So hilflos.
Zusammengekr?mmt.
Kein bisschen liebenswert.
Eine Tr?ne rollt ?ber ihr Gesicht.
Soll sie doch weinen und daran ertrinken.
Es ist mir egal.
Ich verachte sie !!!
Ich will sie verletzen.
Will sie t?ten !!!
Ich strecke die Hand aus.
So kalt?
Ich zerbreche sie.
Zerbreche den Spiegel.
Zerbreche den Spiegel vor mir.
1.12.10 14:22


... gedanken ...

Schlimme Gedanken erdr?cken jedes logisches Tun && zwingen mich zu anderen Handlungen. Der K?rper && die Seele machen sich selbst?ndig. Ich verliere die Kontrolle. Kann nur ohnm?chtig zusehen wie sich alles verselbst?ndigt.
Tief in mir drin ist so viel Wut. Aufgestaut wie bei einem Staudamm. Schnell wie bei einem aktiven Vulkanausbruch str?mt sie aus mir heraus, reisst alles mit. Selbst unschuldiges Leben.
Wut gegen was? Ich weis es nicht mal genau. Kann es nur erahnen. Wut auf die 3 Typen, weil sie mich zerst?rten. Wut auf meinen K?rper, weil er sie reizte && sich nicht ausreichend wehrte. Wut auf mich, weil meine Schreie zu leise waren.
Inzwischen reicht es meinem Unterbewusstsein nicht mal mehr, die Wut an mir selber auszulassen, NEIN! So oft kriegt schatz die Wut ab. Verdammt, warum?! Er kann doch oft bzw. fast immer nie was daf?r. Wieso schreie ich ihn so an? Wieso mecker ich an jeder Kleinigkeit rum wie eine alte verbitterte Frau mit Kr?ckstock? Warum verdammt? Ich will das doch gar nicht.... wieso passiert es dann???
Schatz hat doch gar nichts gemacht. Er tut doch echt alles, damit es mir gut geht. Tut doch alles um MICH gl?cklich zu machen. Und ich dumme Kuh ?! Ich mach alles nur kaputt.
Er sagt zwar, er versteht es && nimmt es mir nicht b?se. Ja gut. Vielleicht er nicht, aber ICH.
Er ist soooo verdammt lieb && gibt sich solche M?he. Und als Dank mach ich ihn nur fertig. Ich hab seine Warmherzigkeit. Seine Liebe. Ich hab das alles gar nicht verdient. Ich bin doch einfach nur ein verdammtes Mistst?ck... Ich will das doch alles nicht.... warum ist meine heiss geliebte Kontrolle weg?....
Und immer diese verdammten Gedanken.
Immer wieder kommt das Ekelgef?hl hoch. Hab ich es doch verschlossen. Trotzdem kommt es immer wieder. Dr?ngt sich mit aller Macht nach oben.
Immer wieder kommt die Angst wieder. Macht sich breit. Legt ihre schweren H?nde um meine zarte Seele. Erdr?ckt sie.
Immer wieder kommen die Erinnerungen hoch. Dr?ngen sich wieder ins Ged?chtnis. Sind stets present. Bringen mich zum verzweifeln.
Immer wieder kommt das Schamgef?hl wieder auf. Scham vor mir selber. Meinem K?rper. Dem Gef?hl benutzt worden zu sein. Als sei ich eine Puppe, mit der gespielt wurde && gequ?lt, gestossen, geworfen. Und dann achtlos zu Boden geworfen && noch einmal drauf getreten.
Es kommt mir vor, als sei meine Seele zu einem tiefen schwarzen Loch geworden. Tief drin sind i-wie tiefe Verletzungen. Eine gestorbene Seele.
Ich weine doch sonst bei jeder Kleinigkeit. Wieso gelingt es mir im Moment nur so selten? Mir ist nach Schreien. Ich will die ganze beschissene Welt zusammen schreien. Aber ich bleibe Stumm. Der Schmerz umh?llt mich. Zur?ck bleibt Stille. Es liegt wie ein Zementstein auf meinem Herz. Es erdr?ckt mich. Ich m?chte mich befreien, von dieser unertr?glichen Last. Will atmen k?nnen. Verdammt! Lass mich atmen! Lass mich vergessen...
Ein falsches Wort. Ein falsches Bild. Eine falsche Bewegung. Eine falsche Ber?hrung. Schon beginnen wieder die Schmerzen. Versinkt die Welt.
Dann wird der Schmerz ?berm?chtig. Verschlingt mich. Die Bombe in mir drin explodiert. Dann herrscht Chaos.
Sorgsam verdr?ngtes bricht hervor. Wie ein Wasserfall ?berflutet es mich. Schmerz?! Wo kommst du her? Was willst du von mir? Verschwinde doch wieder. Du nimmst mir die Luft zum Atmen. Die Kraft zu leben. Du dr?ckst mich so unsagbar tief. Du dr?ckst. Du ziehst. Du bohrst. Du stichst. Du erw?rgst mich. Herz rette dich doch. Warum gibst du auf?! Hilf mir... oder sag mir was ich tun soll...
Warum habt ihr mir das angetan? Warum habt ihr mich zerst?rt? Es ging mir doch grade wieder gut. Ich hasse euch. Ich hasse mich. Warum habt ihr mir so sehr weh getan? Warum hattet ihr euren verdammten Spa?? F?r euch war es Befriedigung eurer Triebe. F?r mich war es Seelentod. Die Schmerzen vergehen einfach nicht. Die Narben auf der Seele verblassen einfach nicht.
Warum konnte ich mich nicht besser wehren? Warum war ich so verdammt leer. Warum habt ihr mir das angetan?
Ich f?hl mich so zerst?rt && nicht erh?rt.
Wieso bin ich so kalt zu denen die nichts daf?r k?nnen? Zu denen die ich so sehr liebe ???
Hab eis in meinem herzen und die eisigen splittern schmerzen mich....
Ich w?rde so gerne verstanden werden. Aber leider geht das nicht. Niemand versteht das der das nicht erlebt hat. Schatz w?rde es so gerne verstehen && es geht ihm so schlecht dabei, dass er es nicht kann. Wenn ich k?nnte w?rde ich es ihm gerne erkl?ren. Aber ich weis einfach nicht wie....... Ich habe das Gef?hl das er einerseits alles dar?ber wissen will, aber andererseits hat er auch Angst davor. Was soll ich denn nur tun....
Draussen neigt der Herbst sich langsam aber sicher dem Ende zu && der Winter h?lt Einzug ?bers Land. Aber nicht nur draussen ist es so. Nein auch in mir drinnen ist es so. Die Bl?tter fallen und der kalte Schnee kommt. Das Herz wird zu Eis. Fast alles hat der Winter eingenommen nur ein kleines Fleckchen nicht. Ein Teil des Herzens hat sich Schutz gesucht && sich versteckt. Hofft nicht entdeckt zu werden && zu erfrieren. Zitternd sitzt es in der H?hle, m?sste nur in die W?rme gehen aber es hat solche Angst noch mehr falsch zu machen...
Ich f?hle mich als ich sei ich mit den Schatten verwoben. Als h?tten sie mich eingeh?llt && ich muss sie als schwarzes Kleid tragen. In der Dunkelheit gefangen, schwere Fussketten hindern mich am laufen. Ich liege in den zersplitterten Scherben meiner Seele und habe das Gef?hl zu ersticken. Die Luft geht mir immer mehr && mehr aus.
Aber ich bin ja selber Schuld. Bin ich ja immer. Mehr und mehr verliert mein ICH seinen Wert. Bis am Ende nichts mehr ist. Einfach nur ? wertlos ? Und wenn man eben an Wert verloren hat. Was hat man dann noch? Was hat man dann noch f?r einen Nutzen f?r die Welt? Wof?r ist man dann noch da? Ist man dann nicht eher einfach nur ein St?ck Dreck?!
Vergangen ist ich. Vergangen ist es.
Wie ein Spielzeug, dass i-wann achtlos in die Ecke geschmissen wird. Alles war ich anpacke - alles was ich versuche, ist im Nachhinein falsch.
Ich will gehen, aber ich kann nicht. Ich f?hle mich so leer, als sei ich gar nicht da. Warum kam alles so wie es kam? Warum bin ich wie ich bin? Ich f?hle mich wie lebendig begraben ?
Warum hackt denn jeder auf mir rum und macht sich lustig ?ber mich? Warum ist jeder so gemein und lacht mich aus?
Ich habe einen gesunden K?rper. Keine h?sslichen Warzen im Gesicht. Meine Nase ist auch okay. Ich schiele nicht. Ich stottere nicht. Ich habe keinen fremdl?ndischen Akzent. Ich tu doch eigentlich kaum was b?ses. Trozdem bin ich anders. Nicht wie sie.
Ich sei zu anstrengend. Zu kompliziert. Zu sensibel.
Dabei wollte ich doch nur endlich mal Freunde, die es mal ehrlich mit mir meinen.
Aber das ist mir verwehrt.
27.11.10 23:59


.. blätter tanz ..

bl?tter verlassen die sicheren ?ste ihrer B?ume
bl?tter fallen
bl?tter regnen auf die Erde hinab
bl?tter tanzen im freien fall mit dem wind
bl?tter spielen wie kleine Kinder
bl?tter spielen frei && unbeschwert

als g?be es kein leid auf dieser Welt
als w?rden sie diesen Moment geniessen
als w?rden sie gemeinsam fangen spielen ?ber wiesen && felder
als w?re es das sch?nste auf der Welt
als h?tten sie die ganze Zeit nur auf diesen Moment gewartet

oh wie sch?n muss diese unbeschwerheit sein
ich kannte mal dieses Gef?hl
aber es scheint als w?re das Jahrhunderte her
ich war auch mal so - damals
es ist als w?re diese Zeit in einer anderen welt gewesen
dabei war es doch in meiner Kindheit
aber ich erinnere mich nur noch dunkel daran
es scheint ewig her zu sein
warum muss sich denn immer alles ?ndern?
wieso kann ich nicht einfach wachsen, lernen, erleben
aber dabei unbeschwert sein ??
wieso muss mich das leben so sehr qu?len das ich von ihm gehen will?

ich w?rde gerne im regen tanzen
in bl?tterhaufen springen
in wasserpf?tzen kleine papierschiffchen fahren lassen
vom kalten wind err?tete wangen
strahlende augen vor freude
zerzaustes Haar von wilden bewegungen
gl?cklich sein
nicht nur nach aussen hin sondern auch nach innen
den winter kaum erwarten k?nnen
mit spannung entgegen fiebern

Die Bl?tter fliegen tanzend weiter,
und nehmen all diese w?nsche && erinnerungen mit sich.
16.11.10 23:13


.. was war ..

Ich denke daran wie es früher war
doch nichts seh' ich mehr klar.
Als ich noch nicht so war
wie ich jetzt bin-
ich weiss nicht mehr wohin.
Es hat alles keinen Zweck
mein ganzes Leben ist nur Dreck.
Ich wünschte ich wär' tot
und keiner hilft mir in der Not.
Nur deine Liebe gibt mir Kraft zu leben-
wenn du aufhörst mich zu lieben
werd' ich dir mein Leben geben.
Denn ohne dich da sterbe ich-
und wenn du gehst
dann nimmst du auch mich.
16.11.10 01:51


.fliegen.

Fliegen
So leicht sein wie eine Feder
Fliegen
So hoh wie eine Schwalbe bei schönem Wetter
So weit wie ein Zugvogel
Fliegen
Alles hinter sich lassen
Erinnerungen
Angst
Schmerz
Hass
Taubheit
Eingesperrt sein
Alles
Frei sein
Fliegen
Irgendwo hin
von Neuem beginnen
Ganz von Anfang an

15.11.10 13:21


.mama.

keiner will es so recht zugeben. aber es ist doch so, dass die eigene Mutter die wichtigste Person im Leben eines jeden Menschen ist. man braucht sie als baby, man braucht sie als kind, man braucht sie als jugendlicher, ja man braucht sie sogar als erwachsener.


ist nicht sie es, die wir als erstes sahen als wir auf die welt kamen?
ist nicht sie es, die uns nur ansehen brauchte und wusste das was los is?
ist nicht sie es, die uns k?rperliche so wie auch seelische Nahrung gab?

eine Mutter liebt uns ?ber alles. ihre liebe ist so gro? das wir sie nicht fassen und greifen k?nnen.
eine Mutter macht uns Mut, bei allem was wir tun und sie steht immer an unserer Seite. sie glaubt an uns. eine Mutter lacht mit uns, trocknet unsere Tr?nen, tr?stet uns wenn wir schmerzen haben.
eine Mutter ist einfach unersetzbar.

wenn ich meine Augen schlie?e, sehe ich sie manchmal vor mir. auch wenn soviel Zeit verstrichen ist. auch wenn ich alles tue um zu verdr?ngen. wenn ich die augen schlie?e, sehe ich mich als kleines m?dchen wie ich vor ihr stehe. wie sie mit mir neue Kleidchen f?r meinen Puppen n?hte, wie sie mir vorlas, wie sie mich zum lachen brachte wenn ich weinen musste, wie sie mit mir nach draussen ging und mir die welt zeigte. aber ich sehe auch das unausweichliche. welchen blick sie hatte als sie starb. wie sie sagte "bewahr dir deine tr?ume und verbesser die welt" als sie starb.
diese Leere als sie ging, ist immer noch da. wenn ich sehe was andere M?tter f?r ihre Kinder tun oder was sie mit ihnen unternehmen kommen mir immer Tr?nen in die Augen.
es muss echt sch?n sein... oft stelle ich mir vor wie es w?re, w?rde sie noch leben. wie sie mir das kochen beibringt, dass ich es mir nicht selber beibringen muss. wie sie mich fragt wie es in der schule war, was ich gelernt habe. wie sie mich fragt welchen jungen ich interessant finde, ob ich verliebt bin. wie sie mir grundwerte von beziehungen erkl?rt, ohne das ich es aus b?chern lernen muss. wie sie mich gespielt entsetzt anguckt und scherzend fragt wen sie verhauen muss wenn ich traurig bin ?ber die menschen. wie sie mir erz?hlt wie es war als sie noch ein m?dchen war. wie sie ihren sch?tzenden arm um mich legt um mich von der welt zu besch?tzen. wie sie sich mein rebellen-sein erkennt und mich einfach nur verstehend in den arm nimmt.
aber immer wenn diese gedanken kommen, scheuche ich sie weg. es tut einfach zu sehr weh.

mama ich liebe dich && du fehlst mir so abartig. keine frau der welt wird dich je ersetzen k?nnen....
2.11.10 16:32


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